Brühler Kunstverein
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Petra Weifenbach - 32 Stunden

Ausstellung vom 5.5. bis 27.5.2017

Vernissage: Freitag, 5. Mai 2017, 19.30 Uhr
Einführung: Dr. Jürgen Pech

Musikalische Begleitung: dr3i - dimension music (Thomas Bongart, Ralf Weifenbach)
Die beiden Musiker Thomas Bongart und Ralf Weifenbach verbinden virtuose Spielfreude mit dem musikalischen Potenzial modernster elektronischer Mittel. Es entsteht eine fantasievolle Welt aus Groove, Improvisation und Sound mit Anklängen aus Jazz, Klassik und Weltmusik.

Finissage mit Künstlergespräch: Samstag, 27. Mai 2017, 15.00 Uhr


TRAGWERK (Detail) | 2011 | Industrie-Aluscheibe, Fotoabzüge | Ø 119 cm | © Petra Weifenbach, VGBildkunst
TRAGWERK (Detail) | 2011 | Industrie-Aluscheibe, Fotoabzüge | Ø 119 cm | © Petra Weifenbach, VGBildkunst

Zur Ausstellung
Die Kölner Künstlerin Petra Weifenbach wählt die künstlerischen Verfahren nach den jeweils behandelten Fragen aus. Der Anlass bestimmt die Wahl der Mittel. In einer breiten Fächerung von Formen, Materialien und Vorgehensweisen nutzt sie, was der Sache, der Idee weiterhilft. Sie arbeitet in den Bereichen Objekte, Fotoarbeiten, Installationen, Zeichnungen. Angetrieben wird die Arbeit durch Fragestellungen zu den Grundlagen von Wahrnehmung.

In der Ausstellung des Brühler Kunstvereins in der Alten Schlosserei in Brühl zeigt Petra Weifenbach u.a. plastische Objekte aus Fotoabzügen. Dazu hat sie Gegenstände wie einen Schrank oder holländische Fliesen von allen Seiten fotografiert, in Original- oder Übergröße abgezogen und ausgeschnitten. Aus diesen Elementen der Fotoabzüge hat sie die Objekte in dreidimensionaler Form wieder re-konstruiert. In einer anderen Werkreihe verknüpft sie reale Gegenstände mit der plastischen Rekonstruktion aus Fotoabzügen. In "Tragwerk" von 2011 wurde eine große Aluscheibe aus den Kölner Clouth-Werken mit drei Fotografien (das Gesicht und je eine Hand der Künstlerin) kombiniert. (s. Foto). Arbeiten aus Teilen von Gebrauchsplastik und Verpackungsmaterial, die collagenartig zu Objekten zusammengesetzt werden, wirken wie Relikte aus einem anderen Jahrhundert.

Die Künstlerin "sensibilisiert die Betrachter für ein genaues Hinsehen und Hinterfragen des Gesehenen. In ihren Objekten drängen sich die Fragen nach Sein und Schein, nach Original und Duplikat auf. Ihre Werke sind nicht in Stein oder Bronze erstellt, sondern leichte, fragile und nicht auf die Ewigkeit des Materials abzielende Äußerungen, die im Moment dafür umso präsenter sind. Dieser Künstlerin geht es darum, Grenzen zu überwinden und eingefahrene Sichtweisen zu hinterfragen und es gelingt ihr dabei vor allem, die Kunst auf befreiende und humorvolle Weise ins Leben zu öffnen." (Petra Oelschlägel)

Biografische Angaben:

1983 - 1988 Studium der Freien Kunst, Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
1989 Diplom, Abschluss als Meisterschülerin
1990 - 1993 Aufenthalt in Paris (siehe Stipendien)

Stipendien / Preise / Förderungen

2015: Stipendium des Landes Oberösterreich, Gastatelier Salzamt Linz
2010: Künstlerischer Wettbewerb "Bilder am Kanal", Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR2010,
1. Preis und Realisation eines Drittels des Gesamtprojektes (zus. mit Axel Siefer)
2008: Katalogförderung durch die Kunststiftung NRW
2005: Wettbewerb Kunst und Bau, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, 1. Preis und Realisation
Welde-Fotopreis 2005
1994: Wettbewerb Kunst am Bau, Sparkasse Göttingen, 1. Preis und Realisation
1990: Stipendium des DAAD für Paris
1989: Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen, Atelierhaus Worpswede

Viele Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

Weitere Infos zur Künstlerin: koeln.ausstellungsportal.net/...


Drei gegen Einen, 2015, Fotoabzug, 1 Haken, 1 Putztuch, 75x50x3 cm © Petra Weifenbach, VG Bildkunst

Rede zur Eröffnung der Ausstellung "Petra Weifenbach: 32 Stunden"

von Dr. Jürgen Pech

Petra Weifenbach hat ihrer Ausstellung im Brühler Kunstverein den sachlichen und doch irritierenden Titel "32 Stunden" gegeben. Auf meine Nachfrage wollte sie aber nicht verraten, enthüllen oder aufklären, was sie damit meint. Es ist ihr Geheimnis und soll auch ihr Geheimnis bleiben.
Also habe ich eine Weile herumrätseln müssen, um auf einige, mögliche Lösungsvorschläge zu kommen und - was noch viel wichtiger ist - in diesem Titel meinen Schlüssel zu ihrer Kunst zu entdecken. Meine Entzifferung ist dabei auf einer Metaebene, vielmehr auf einer Pataebene angesiedelt, dürfte jedoch den Kern ihrer Kunst wesensgemäß erfassen, denn sie ergänzt unsere Wirklichkeit, um eine oder auch mehrere andere, erweiterte Wirklichkeiten sichtbar zu machen. Aber der Reihe nach.

Da Petra Weifenbach Künstlerin und keine Filmemacherin ist, dürfte eine Anspielung auf den Kriegs- und Spionagefilm "36 Hours" von George Seaton auszuschließen sein, denn er ist - zumindest die Angabe im Titel - vier Stunden länger, obwohl er - ein seltsamer Zufall - vier Jahre nach der Geburt der Künstlerin Premiere hatte, womit ich die Nennung ihres Jahrgangs als Teil eines biografischen Lebenslaufes schon einmal gelöst hätte. Von 1983 bis 1988 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und verbrachte vier Jahre in Paris, bevor sie 1993 nach Köln zog. Demnach lebt und arbeitet Petra Weifenbach schon seit 24 Jahren hier, also seit weit mehr als "32 Stunden". Auszuschließen dürfte ebenso sein, dass sie damit einen Hinweis auf die Zeit für die Entstehung eines ihrer Kunstwerke geben wollte. Denn neben der reinen, peniblen und exakten Herstellung einer Arbeit - die mal zeitraubender, mal weniger aufwendig sein kann - muss immer auch die "Inventio" oder die Ideenfindung hinzugezählt werden, die in ihrem Falle und besonders in ihrer Vielfältigkeit überhaupt nicht zeitlich messbar ist.

Schauen wir uns also die jüngste Arbeit an, die ich vor drei Wochen im Atelier noch als Flachware auf einem Tisch habe liegen sehen. Denn das raumgreifende, dreidimensionale Objekt, das hier links von dem an der Stirnseite ausgebreiteten riesengroßen Zettel- und Notizchaos an der Wand hängt, besteht nur aus Fotopapieren, die Petra Weifenbach minutiös und exakt ausgeschnitten, gefaltet und mit System nach vorher überlegter Anleitung zusammengeklebt hat. Ihr "Fototresor" - so der Titel - zeigt einen entriegelten Wandsafe, dessen Stahltür geöffnet ist und den Blick auf das Innere freigibt. Dort ist an einem in der Höhe variabel verstellbaren Zwischenboden ein gelber Post-it Haftnotizzettel mit der vermeintlichen sechsstelligen Zahlenkombination angebracht, dessen Quersumme Zwanzig ergibt - oder ist es doch die Telefonnummer der Künstlerin ohne Vorwahl? Petra Weifenbach verführt uns also, etwas zu denken, zu kombinieren oder zusammenzufügen, was auch etwas ganz anderes sein könnte. "Fototresor", der Titel der Arbeit, ist - bei genauer Überlegung - genauso verwirrend und exakt zugleich. Aus einem Wert- oder Geldschrank wird bei ihr ein Fotosafe. Er könnte also zur Aufbewahrung von Fotografien dienen, weist aber vornehmlich auf das verwendete Material hin, also auf die Illusionsrealität ihres Kunstwerkes. Denn auf unsere Wirklichkeit übertragen bezeichnet ein Wert- oder Geldschrank ausschließlich die Funktion, etwas Wertvolles zu schützen, und verweist nicht - wie bei Petra Weifenbach - auf das Material, etwa Münzen, Geldscheine oder Werte, aus dem er bestehen oder hergestellt sein könnte - das wäre doch absurd. Wir merken also, hier und bei allen anderen Objekten der Kunstwelt von Petra Weifenbach ist nicht nur das, was wir sehen oder zu sehen glauben, sondern auch die sprachliche Bezeichnung sowohl sehr konkret als auch sehr vage. Die Kollision der uns umgebenden scheinbaren Wirklichkeit mit der künstlichen und - um die Idee zu betonen - künstlerischen Illusionsrealität erzeugt eine tiefe Verwirrung, die im reinsten romantischen Sinne Wirklichkeiten witzig und lustvoll aneinander reibt und gleichzeitig die Distanz der Fiktionsebenen annähert und im Grunde ironisch auflädt.
Wenn sie sich den "Fototresor" intensiv und genauer anschauen, werden sie einerseits merken, wie detailbesessen bis hin zu den kleinsten Beschriftungen - wie Prüfzeichen, Widerstandsgrad oder Baujahr auf dem Typenschild - die Künstlerin vorgeht beziehungsweise sich die vorhandene Wirklichkeit durch minimale Veränderungen aneignet. Andererseits werden sie - so hoffe ich doch - bei langfristiger Betrachtung eine Unstimmigkeit finden, oder, um es genauer zu formulieren, einen doppelt vorhandenen Fehler. Und vielleicht wollte Petra Weifenbach mit ihrem Titel "32 Stunden" darauf hinweisen, wie viel Zeit sie für diese Suche nach dem Perfektionsdefizit höchstens haben oder eventuell auch - alternativ überlegt - aufwenden sollten.

Eine ebenfalls aktuell in diesem Jahr entstandene Arbeit ist die 24-teilige kachelähnliche Wandgruppe "Fotofliesenspiegel ›solidar‹". Zusammen mit der 13 Jahre alten "Fotounterhose", der ebenfalls überdimensionalen Arbeit "große Klorolle" von 2013 und der zwei Jahre später entstandenen Installation aus einer Fotografie, einem Plastikhaken und einem blauen Putztuch mit dem Titel "Drei gegen Einen" bildet sie einerseits ein Küchen-Sanitär-Environment, andererseits verdeutlicht diese aseptische Gruppe, dass die Ausstellung im Brühler Kunstverein retrospektiv angelegt ist und mit zwei 2003 gestalteten Werken, der Sockelarbeit "Fotosuppe" sowie der Wandarbeit "Fotoschrank innen", immerhin vierzehn Jahre zurückreicht und eine produktive und permanente Konfrontation von Sein und Schein als Zentrum, als Nukleus, als wesentlichen Kern der Kunst von Petra Weifenbach verdeutlicht und vor allem sichtbar werden lässt.
Während sowohl die "Fotounterhose" als auch die "große Klorolle" neben der Erarbeitung von Illusionsrealität die Ausdehnung, also die Vergrößerung als weiteres, mögliches Prinzip einer visuellen Irritation von rekonstruierten Abbildern veranschaulichen, basiert die Wandgruppe "Fotofliesenspiegel ›solidar‹" auf einer völlig anderen Vorgehensweise und Überlegung, nämlich wie ein ausschließliches Dekorationselement zu einem wiedererkennbaren und bekannten Motiv verwandelt werden kann. Die Arbeit aus 24 quadratischen, plastisch modellierten Fotoabzügen ist notwendigerweise querformatig angelegt, um eine Küchenzeile zu suggerieren, und sie ist notwendigerweise mehrteilig, um den dekorativen Aspekt dieser Illusion von in Delfter Blau angelegten Fliesen zu betonen. Jeweils sechs in zwei Reihen à drei angeordnete Kacheln weisen identische Eckornamente auf, so dass vier verschieden gestaltete Dekorationselemente zu erkennen sind. Im Zentrum der Küchenzeile, wo die vier unterschiedlichen Dekore aufeinandertreffen, sind sie zwar immer noch Verzierungen im holländischen Stil, bilden aber gleichzeitig und zwar nur an dieser Stelle einen Solitär, nämlich das Motiv der geballten Faust, das Symbol der internationalen Solidarität, die diese Fliesen in ihrer Aufreihung gewissermaßen eingegangen sind und die durch den Begriff "solidar" im Titel des Werkes mitschwingt.

Mit dem Titel "Drei gegen Einen" weist Petra Weifenbach - spielerisch mit Sprache umgehend - dagegen auf die unterschiedlichen Realitäts- und Illusionsebenen dieser Installation hin. Eine 50 x 75 cm große Farbfotografie bildet ohne Verkleinerung oder Vergrößerung eine weiße Kachelwand ab, auf der ein blaues, ein gelbes und ein violettes Putztuch an drei Saugnapfhaken hängen. Auf diese plane Reproduktion ist ein realer, ebenfalls violetter Plastikhaken festgesaugt, an dem ein hellblaues, diesmal wirkliches Putztuch befestigt ist. Die Anordnung ist in mehreren Ebenen zu verstehen: Einerseits drei Reinigungslappen, die als Gruppe nebeneinander hängen, gegen ein Wischtuch, das abseits alleine aufgehängt ist, oder andererseits drei bläuliche und ein gelbes Tuch und schließlich als dritte Lesart drei reproduzierte Putztücher, die für uns mit einem realen Reinigungslappen konfrontiert sind.

In der Kunst von Petra Weifenbach haben wir es also mit einem Spiel zwischen Ebenen zu tun, mit virtuoser Illusionsrealität und alltäglicher, einfacher Wirklichkeit, was mich auf die Idee brachte, die Überlegung, das "32 Stunden" eine Zeitspanne oder einen Zeitraum angeben muss, zu verlassen und eine andere Denkebene zu betreten. Für Petra Weifenbach haben Zahlen eine faszinierende Anziehungskraft. Das zeigen nicht nur der Ausstellungstitel, die Zahlenkombination im offenen "Fototresor" oder der 4 x 6-teilige "Fotofliesenspiegel ›solidar‹", sondern darüber hinaus auch eine durchnummerierte Auflistung ihrer bisherigen Ausstellungen. Aus dieser Dokumentation geht hervor, dass sie, liebe Gäste, heute der Eröffnung der 114. Präsentation beiwohnen.
Die anders ausgerichtete Denkebene, dem Rätsel der "32 Stunden" auf die Spur zu kommen, ist die rein mathematische Auseinandersetzung mit der Zahl 32. Sie ist weder eine ungerade noch eine Primzahl, sondern eine gerade Zahl und deshalb teilbar. Führt man diese Grundrechenart der Division durch, enthüllt sich schlagartig, dass 32 eine ganz besondere Zahl ist. Sie ist 4 Mal durch 2 teilbar oder mit einer anderen Grundrechenart ausgedrückt: Multipliziert man 5 Mal die 2 ergibt dies 32. Die Zahl 32 ist also 2 hoch 5, eine potenzierte Paarung aus einer geraden und einer ungeraden Zahl.
Im Titel der Ausstellung ist also ein versteckter Hinweis auf ausgewogener Exaktheit und auf Wissenschaft enthalten, die - gepaart mit der Ideenwelt und dem Vorgehen von Petra Weifenbach - nur einen Schluss zulässt: Ihre Kunst gehört zu der Wissenschaft von den imaginären Lösungen, womit der Grundsatz und das zentrale Anliegen der international vernetzten Pataphysiker für mich das Geheimnis des Ausstellungstitels löst und gleichzeitig das Zentrum ihrer Kunst genannt ist: Die Werke von Petra Weifenbach sind kunstvolle Beispiele einer Wissenschaft imaginärer Lösungen, gleichzeitig exakt und mit Illusionen arbeitend.

Die Kunst von Petra Weifenbach spannt also einen Bogen zwischen exakter Ausführung und illusionistischer Grenzüberschreitung, verknüpft Wissenschaft mit Imagination.
Das zeigt sich ebenfalls in der Serie "Keramiks", mit der sie 2012 begonnen hat und die abschließend vorgestellt werden soll. Elf Beispiele hängen rechts neben der Eingangstür und greifen als Block das Muster einer Kachelwand auf. Durch Fotografien erzeugte illusionistische Reproduktionen der Wirklichkeit sind hier jedoch nicht das Medium der künstlerischen Inszenierung. Gefundene Scherben, kaputte Reste, unbrauchbar gewordene Fragmente des Alltags dienen als Ausganspunkt der Interpretation, als Quelle der Inspiration. Diesmal zeichnerisch, aber wiederum akribisch exakt sind die Bruchstücke, diese realen Gegenstände durch imaginierte Szenarien, Figuren oder Situationen ergänzt. So werden fünf Scherben mit blauen Netzmustern plötzlich zu Tüchern, die mit Wäscheklammern an einer einfachen, gezeichneten Linie als Darstellung einer Leine hängen. Oder ein anderer Keramikrest mutiert plötzlich zur Sitzwanne, in der eine als Rückenakt erkennbare Frau ein Bad nimmt. Oder ein rotes Plumeau - aber sehen sie selbst.
Und so möchte ich zum Schluss meiner Gedankenreise Petra Weifenbach selbst zitieren, die in unserem Gespräch über ihre künstlerische Haltung sagte: "Ich habe immer die Augen auf."

Dr. Jürgen Pech, Rede zur Eröffnung der Ausstellung "Petra Weifenbach: 32 Stunden" im Brühler Kunstverein, Freitag, 5. Mai 2017, 19.30 Uhr
 

Bilder von der Eröffnung

Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV




Blick in die Ausstellung

Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV


Petra Weifenbach - 32 Stunden ©BKV

Fotos: G.M.Wagner
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